Das ganze Jahr mit dem Rad zur Arbeit | So klappt das Pendeln mit dem Fahrrad

In diesem Video zeige ich, was möglich ist und was es braucht, damit man das ganze Jahr mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann.

00:00 Einleitung
01:07 Die Strecke
03:17 Das Pendelrad
11:24 Die Kleidung
14:29 Der Rucksack
15:46 Die Arbeit
18:42 Mein Wunsch

Mein Komoot-Profil: https://www.komoot.de/user/600175519160
Mein Strava-Profil: https://www.strava.com/athletes/89453524

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46件のコメント

  1. Und weitere Benefit: Du stärkst dein Immunsystem.
    Wie gehst du damit um, wenn du krank bist? Kannst du home-office machen? Ich stelle mir das sehr anstrengend vor, wenn man mach einer Krankheit gleich wieder aufs Rad muss

  2. Für meinen Arbeitsweg habe ich mir mal bei komoot eine mögliche Route rausgesucht. Mit dem Rad zu Pendeln wird leider nicht funktionieren. 45 km zum Arbeitsplatz mit Start um 7:00 am Arbeitsplatz und zum großen Teil durch Berlin haut einfach nicht hin.

  3. Hallo Mario,

    Dein Video finde ich super, da hast Du wirklich ideale Bedingungen für Dein "Tageswerk"! Das sollte jedem ein Beispiel sein.
    Was ich jedoch nicht wirklich nachvollziehen kann ist der Kostenfaktor. Das Fahren mit dem Fahrrad ist wesentlich teurer als mit dem Auto. In meinem Fall! Jedoch wird es, meiner Meinung nach, nicht wesentlich billiger oder eine Kostenalternative zum Auto in den meisten Fällen sein.

    Ich pendele seit siebzehn Jahren jeden Tag 24 km (einfache Strecke). Das sind in meinem Fall gute 10.000 km im Jahr und in 10 Jahren 100.000 km.

    Und jetzt rechne ich mal:
    1. Das Fahrrad ein S-Works Roubaix SL8 von Specialized ( im Sommer habe ich mir wieder ein neues Roubaix gekauft) mit Licht über Nabendynamo, Oberrohrtasche, Auflieger (…sehr wichtig!) , Bikefitting und Fahrradcomputer bin ich bei fast siebzehntausend Euro. Ich gehe davon aus, daß es zehn Jahre über die oben genannten 100.000 km von mir gefahren werden kann. Das sind dann pro gefahrenem Kilometer 17 Cent.
    2. Den Verschleiß kalkuliere ich mit 10.000 Euro über diesen Zeitraum. Dazu gehören einmal im Jahr eine Kassette, ein Satz Kettenblätter, zwei Ketten und zwei Sätze Reifen. Das sind dann noch einmal 10 Cent pro Kilometer.
    3. Kleidung rechne ich mit circa 2000 Euro für zehn Jahre ein. Hier sind es dann "nur" 2 Cent pro km.
    4. "Mein Tank" muß zudem gefüllt werden, denn ohne "Treibstoff" fahre ich genauso weit wie ein Auto…
    Dazu nutze ich die Produkte von Mnstry. Seit jeher fahre ich mit 60 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde. Und jetzt zäume ich das Pferd mal von hinten zum besseren Rechnen auf: Für 100 km am Stück brauche ich 4 Stunden und 240 gr Treibstoff. Das sind circa 8 Euro und pro km circa 8 Cent.
    5. Jetzt kommen noch die Unwägbarkeiten dazu, welche nicht in meiner Rechnung enthalten sind. Das sind sicherlich zwei Tretlager, ein Steuersatz, mehrere Sättel und Lenkerbänder, Naben, Versicherung, Licht und Computer (… welche keine 10 Jahre halten) und vielleicht der ein oder andere Sturz…

    Rechne ich jetzt mal die ganzen Posten zusammen, dann komme ich auf 37 Cent pro Kilometer Fahrradfahren (… Punkt 5. ist hier noch nicht enthalten!) und läßt den km auf über 40 Cent steigen.

    Mein Audi A6 kostet mich keine 30 Cent pro km! Und somit wiederhole ich meine Aussage von oben, daß das Fahren (Pendeln) mit dem Fahrrad wesentlich teuer ist, als das Fahren mit dem Auto. Fahre ich mit dem Fahrrad, dann fällt kein wesentlicher Posten im Monat weg, ich habe nicht mehr Freizeit, weil ich weniger arbeiten muß, sondern habe weniger Freizeit. Meine Erfahrung ist einfach, daß in den Pendlerdebatten niicht oder nicht richtig gerechnet wird.

    Mit dem Fahrrad fahre ich trotzdem, weil es die Umwelt schont, gesund ist, Freude bereitet und es einfach cool ist!
    Viele Grüße
    Andreas

  4. Grundsätzlich würde ich auch gerne mit Rad pendeln. Denn die Strecke zum Mandanten sind 6 km. Aber leider fange ich schnell an zu schwitzen trotz langsamer warten und ich möchte nicht verschwitzt im Anzug beim Kunden sitzen

  5. Die Rechnung mit der Zeit stimmt aber nicht ganz. Du sparst dir ja auch ca. 3h pro Woche, die du nicht extra ins Fitnessstudio gehen brauchst.

  6. Stark, dass Du es dauerhaft durchziehst. 👍 Ich bin jahrelang 25km einfach gependelt, musste jedoch auf ne Gartendusche in der Arbeitsstelle zurückgreifen und hatte leider keinen Wellnesstempel. War am Anfang gewöhnungsbedürftig, aber auch das ging. Die Zeit am Rad war Entspannung pur fürs Hirn.

  7. Hallo, ich kenne weder dich noch deinen Kanal aber wir teilen offenbar das selbe Hobby.
    Das Video ist richtig gut produziert und informativ. Mega!

  8. Hallo Mario
    Schön das es dich auch gepackt hat mit dem Rad zur Arbeit zu Fahren ich bin 25 Jahre fast jeden Tag mit dem Rad zur Schicht gefahren bis zur Rente Jetzt fahre ich nur noch zum Spaß mach weiter so.

  9. Wenn man als Beamter arbeitet, bei einer Landesregierung mit 2 leagislaturperioden Regierungsbeteiligung der Grünen und nichtmal halbwegs vernünfte Abstellmögkichkeiten für normale Fahrräder, geschweige denn Lastenrädet hat, braucht man über tägliches Pendeln nicht nachdenken. Von solch dekadenten Duschen träum ich schon gar nicht…

  10. Ich fahre ebenfalls immer (außer bei Glatteis und Gewitter, ca. 8 Tage im Jahr) mit dem Fahrrad zur Arbeit.
    Ich habe so 10 km – Das wichtigste ist das ich auf der Arbeit duschen und meine Radsachen zum trocknen aufhängen kann. Die Strecke besteht zu 90% aus gutem Radweg.

    Ich brauche für meine Strecke im Schnitt 22 min.

  11. Ich pendel auch seit nun etwa 4 Jahren das ganze Jahr über. Ich habe einfach 15km, 50% Asphalt, 50% Wald und Feld. Eine ideale Entfernung, um auch stärkeren Regen und tiefere Temperaturen zu trotzen.

    Ich setze dabei auf Kleidung von Löffler.

    Ich nutze zwei Räder. Ein EBike mit Licht, Schutzbleche und Gepäckträger. Und dann ein BioBike – Hardtail mit den 47er Specialized Pathfinder. Mittlerweile nutze ich fast nur noch das BioBike, da für mich einfach schöner zu fahren ist.
    Hier suche ich noch passende Schutzbleche und einen guten Rucksack. Werde mir mal dein Modell anschauen.

    Ich habe aber auch die Möglichkeit im Büro zu duschen. Für mich ein Muss, um diese Strecken pendeln zu können.

    Für mich ist das Pendeln mit dem Rad eine riesen Bereicherung und ein toller Ausgleich zum Büroalltag.

  12. Hi Mario.
    Top Video, du hast natürlich auch ideale Bedingungen was Weg und Arbeit betrifft.👌🏼
    Ich bin ebenfalls Berufspendler, jedoch habe ich auf 12km auch 180hm zu bewältigen.
    Mein Arbeitgeber bietet tatsächlich in der Richtung auch recht viel.
    Es gibt einen überdachten Stellplatz und ebenfalls eine gute Umkleide mit Dusche.
    Allerdings bin ich der einzige „Irre“, der das ganze Jahr mit dem Rädchen kommt.😂

  13. Verfolge deinen/euren Kanal fast von Anfang an. Richtig gut und vielen Dank. Wir haben zwar auch noch ein Auto, aber nahezu jede Strecke im Alltag erledigen wir per Rad.

  14. Fahre auch seit 25 Jahren mit dem Rad zur Arbeit, 30 km jeden Tag. Habe einen Bürojob und in dem Moment wenn ich nach 8 Stunden durch das Tor fahre, fängt die Freizeit an. Ohne die Bewegung nach der Arbeit wäre ich wahrscheinlich schon durchgedreht 😅.

  15. Falls man keine Duschen auf der Arbeit hat könnte man das Geld welches man fürs Auto spart auch in ein Fitnessstudio am Ankunftsort stecken und dieses dann zum Duschen verwenden.

  16. Machen Sie unter der Woche nur das Pendeln, um zu trainieren, oder machen Sie nach der Arbeit lange Fahrten und Barrenübungen? Und wie oft pro Woche?

  17. TOP VIDEO! Wichtiges Thema. Hoffentlich findet ein Umdenken statt. Dein Arbeitgeber ist in dieser Beziehung wirklich vorbildlich. Jetzt bin ich etwas neidisch. Es ist auf jeden Fall stressfreier mit dem Fahrrad zu fahren als mit dem Auto. Mich kotzt die Fahrerei und die ganzen Staus so an. Aber ich bin örtlich gebunden und habe einfach 56 km in die Arbeit. Ich habe auch schon überlegt, mit meinem Brompton mit dem Zug zur Arbeit zu fahren. Aber ich müsste 1x umsteigen, die Umsteigezeit ist sehr knapp, oft verpasst man den Anschlusszug und dann muss man bis zu 1 Stunde auf den nächsten Zug warten. Nicht so einfach auf dem platten Land.

  18. Ich fahre 22 km auf dem Rückweg mit dem eBike quer durch Berlin. Sind maximal 20 Stops, wenn mal alle Ampeln mitnimmt. Früh morgens fahre ich einen Teil der Strecke mit der S-Bahn. Somit ein entspanntes LISS Training im GA1 Bereich.

  19. Sehr schöner Bericht und ohne Schnörkel erklärt …Prima und schön das Du es mit allen denen die das auch tun, teilst! Gruss Berni

  20. Zufällig auf das Video gestoßen.
    Gibt es einen Grund warum ein Rucksack über montierte Taschen präferiert wird? (Gut, das Rad hat keinen Gepäckträger dafür…)
    Ich frage, da ich persönlich inzwischen viel lieber mit freiem Rücken Rad fahre und daher über entsprechende Gepäckträger und Taschen sher froh bin.

  21. Sensationelles Video! Auf jeden relevanten Punkt eingegangen. Ob es mir nachhaltig beim Umstieg helfen wird, wird sich zeigen, aber Du hast definitiv Menschenmögliches dazu beigetragen 🙂
    Die kürzere Zeit in der Früh vor der Abfahrt ergibt sich vermutlich aus dem Wegfall des Duschens, richtig? Das finde ich in so fern etwas beschönigend, weil Du ja dann zu Hause auch wieder duschen willst, was mit dem Auto nicht nötig wäre. Aber lass uns nicht über Details streiten 😉

    Mein größtes Problem ist übrigens das "Nachschwitzen". Würde ich, wie Du, sofort in die Dusche steigen, würde ich danach die normale Kleidung sofort wieder vollschwitzen. So muss ich ca. 15min vergehen lassen. Wenn ich in der Früh ein Präsenzmeeting habe, muss ich mit dem Rad also mind. 30min früher dort sein, als mit dem Auto. Für Spätaufsteher ein echtes Problem.

  22. Hi Mario, vielen Dank für das tolle Video. Den Punkt mit dem Arbeitgeber kann ich nur unterstreichen.

    Während der Corona Zeit bin ich auch 2x die Woche gependelt, von Dossenheim nach Karlsruhe Durlach ca 64km. Das hat so ca 2:30h gedauert, d.h. ich bin so um 5 Uhr morgens los um dann pünktlich um 9 am Schreibtisch zu sitzen. Heimwärts bin ich dann immer mit der Bahn (S3 nach HD dann wieder mit dem Rad nachhause.)

    Ich hatte beim AG auch die Möglichkeit das Fahrrad sicher abzustellen und hatte eine Möglichkeit zum duschen und die verschwitzte Wäsche aufzubewahren. Ohne das wäre es nicht möglich gewesen.

    Liebe Grüße! Carsten.

  23. Ich habe auch einen Fahrrad freundlichen Arbeitgeber, mit einem tollen Raum für die Räder, Duschen und das Jobrad wird auch finanziert, aber was fehlt ist ein dauerhafter Spind. So muss ich neben Laptop, Headset… auch Wechselsachen, Handtuch und Duschgel etc. Mitschleppen. Dazu kommt die Strecke von einfach 37km, für die ich leider schon reine Fahrzeit doppelt so lang brauche, als mit dem Auto. Das ist dann eben auch ein Zeit Faktor, v.a. Wenn Kinder aus der Kita abgeholt werden müssen. Trotzdem tut es immer wieder gut wenn ich es mal mache. Das Auto kann ich zumindest aktuell nicht ersetzen, aber ab und an mal stehen lassen.
    Ich werde bei nächster Gelegenheit mal das Office Personal darauf ansprechen, ob man für diesen Zweck einen dauerhaften Spind einrichten könnte, ich kann mir vorstellen dass sie da aufgeschlossen sind. Danke für den Anstoß!

  24. Hallo Mario, sehr tolles Video und Danke für deine Botschaft an die Pendler! Ich bin autofreier Fahrradpendler seit ca 3 Jahren mit 4x50km pro Woche. Es gibt natürlich so viele weitere Vorteile des Fahrradpendelns (erhöhte Gesundheit, Stressreduktion, Wachheit, Motivation) aber die Länge und Struktur deines Videos ist perfekt und für Neuseinsteiger eine gute Orientierung. Ich mache in paar Sachen anders, das heißt aber nicht besser. Wenn man ganzjährig fährt macht leider auch der Verschleiß insbesondere nach der Salz-Streu-Saison (Nicht-Radfahrer nennen es WInter) zu schaffen, was auch Zeit und Nerven kosten kann, aber man kann nur dazulernen. Ergänzend zu deinem hervorragendem Video würde ich noch 2 Dinge empfehlen: 1. Pannenschutzeinlage (Tannus Armour) – seitdem nie wieder einen Platten. Gibt es ab 35mm Reifenbreite. 2. ein zweites Felgenpaar mit bereits montierten Spikereifen für die 2-4 Wochen Eiszeit. Hab mich da ohne entspr. Material schon 3x hingelegt, nur Schrammen dank Helm.

  25. Das ist das Problem !!! Dieses Video schauen nur Leute die Bock auf 2Rad fahren haben … arbeite für 'ne Kommune im Pott .. bekommen das selbe geboten wie du ..Fahrrad Parkhaus, Spinde, Duschen… trotzdem kommen Kolleg*innen mit dem SUV .. obwohl sie in der selben Stadt wohnen und nicht 80 km am Tag Kette geben müssen .. wir sind einfach ein Autoland .. leider … 😢

  26. Schreibe wirklich selten Kommentare – aber das Video ist wirklich sehr gelungen, inhaltlich ansprechend und gut umgesetzt – ich drücke die Daumen, dass der Algorithmus mitmacht und bei vielen Leuten ankommt, bei denen es ankommen soll!

  27. Hallo Mario, sehr guter Beitrag mit vielen guten Informationen und Tipps.

    Ich pendele seit mehreren Jahren hier im Bergischen einfache Strecke 12 km berghoch-bergab und muss einfach mal sagen, es ist egal mir welchem Rad du unterwegs bist, denn eigentlich zählt nur das, was du dabei spürst und empfindest.
    Cravel,- Rennrad oder wie ich Treckingrad, Schittegal => Fazit du tust was für deinen Körper, deine Umwelt und hast einfach ein positveres Gefühl.
    Was dein Arbeitgeber euch bietet; Respekt der besonderen Klasse.
    Okay, wir haben bei uns Unterstellmöglichkeiten mit extra Lademöglichkeiten sowohl für E-Bikes und Roller…. E-Autos und je nachdem, in welcher Abteilung du wirkst, hast du auch die Möglichkeit zu duschen und dich frisch zu machen jedoch nicht in dem Stil , wie gesehen, wie bei dir.
    Im großen und Ganzen, ist jeder, der angefangen hat mit dem Rad zu pendeln, einfach vom Kopf her viel freier motivierter wie diejenigen, die schon gestresst durch den Arbeitsweg ankommen.
    Ich lege noch einen drauf und sage: bevor ich mir dem Rad zur Arbeit fahre, bin ich morgens noch ne Runde mit dem Hund unterwegs=> ergo, total tiefenentspannt.
    Und 10 Minuten mit dem Rad mehr, weniger Stress und du fährst zweimal über die Brücken der Autobahn und siehst den Verkehr und die Deppen, die sich so etwas antun.
    Vor allem, auf dem Weg hälst du spontan überall an und kannst unterwegs deine Einkäufe tätigen ohne Parkplatzprobleme und ihr glaubt nicht, wieviel in so Packtaschen reinpasst.
    Und wenn ich dann noch will, habe ich die Möglichkeit bei mir auf der Trasse noch einen Einkehrschwung zu machen.

    Fazit: haben ein Auto, zwei Motorräder weniger und sind seid 7 Jahren im Urlaub nur mir den Rädern unterwegs und viel ausgeglichener und zufriedener geworden.

  28. Bei mir sind es einfache Fahrt 25 km also 55 min, wenn ich Straße fahre und weniger Radwege, da diese mehr hin und her gehen wie geradeaus. Das ist auf die Dauer etwas zuviel Zeit wenn ich Abends noch andere Sachen zu erledigen habe. Ich habe nicht nur Fahrrad fahren als Hobby. Darum mache ich das meist im ab April bis Oktober. Bei mir auf der Arbeit gibt es nur eine Toilette mit kalten Wasser. Also Katzenwäsche. Fahrrad nehm ich mit ins Büro. Was du da auf der Arbeit hast ist ja ein Traum. Cooles Video.

  29. Ich habe das Glück in einem kleinen Unternehmen ohne Kunden- und Mitarbeiterkontakt zu arbeiten. So kann ich die 16 Kilometer auch ohne Dusche vor Ort fahren. Man gewöhnt sich recht schnell dran und wenn man zuhause geduscht hat, lässt es sich trotzdem aushalten (für mich zumindest). Einen Spint habe ich auch und entweder ich fahre einmal die Woche mit nem großen Rucksack oder dem Lastenrad zur Arbeit. Bei letzterem geht dann auch der Wocheneinkauf mit nach Hause.

  30. Mein Arbeitgeber ist ein Multinationaler-Milliardenumsatz-Baumarkt. Leider in mehrfacher Hinsicht keineswegs fahrradfreundlich. Dennoch komme ich auf 6500km an 140 Tagen im Jahr. Ich bewältige ca. 60000 hm/Jahr im Mainzer/Alzeyer Raum. Durchschnittlich ca. 2 Std für hin und zurück auf einem Trekkingrad (30 Gang, Mittelklasse, nicht elektrisch). Ich spare ca. 800€ Jahresfahrtkosten ein. Ich mache das seit 10 Jahren bei Wind und Wetter zwischen -15°C bis +40°C und könnte ganze Bücher über meine positiven und leider auch sehr negativen Streckenerlebnisse schreiben. Trotz diverser Unfälle, Verletzungen und auch körperlicher Auseinandersetzungen möchte ich keinesfalls auf das Pendeln verzichten. Allein der Gedanke, jeden Tag mit dem Auto, eventuell im Stau, zur Arbeit zu fahren, ist ein Grauen für mich. Fahrradfahren ist Leben, Glück und Freiheit. Wind, Regen, Schnee, Kälte, Hitze sind Heldenelemente!

    Benutzt du dieses Reifenprofil ganzjährig? Hält die Jacke Wind und Kälte auch bei Minusgraden gut ab?

  31. Ich hab 22 Kilometer regulär zur Arbeit, da wir keine Dusche habe, hab ich das in der Regel nur am Wochenende gemacht wenn ich alleine im Büro war. Aber seit Corona bin ich im Homeoffice und hab alleine dadurch ein Auto abgeschafft. Ich Denke, jeder Arbeitgeber sieht nur die Kosten solcher Ausstattungen und keinen Nutzen und von daher spart man sich das dann ein.

  32. Also ich besitze seit Ende 2021 ein Pedelec und die Entscheidung. bereue ich bis heute nicht Pendel der mit jeden Tag zur Arbeit wir sind am Tag ca. 12 km leider sehr Bergische Strecke auch 100% Landstraße bzw Bundesstraße besitze auch ein normales Fahrrad das wäre aber einfach auf Dauer zu anstrengend wenn ich mal ein Auto brauche hole ich mir Unterstützung aus meiner Familie oder mein Betreuer hilft mir bei. Angelegenheiten wie Einkaufen kleinere Einkäufe erledige ich allerdings mit dem Fahrrad in meinem Fall. könnte ich mir nicht ganzjährig bei der Strecke mit dem normalen Fahrrad vorstellen es wäre einfach zu anstrengend dank dem Pedelec wird es bei mir definitiv kein eigenes Auto geben.

    Als Fahrrad besitze ich ein Pedelec (Trekkingrad) mit Packtaschen Fahrradkorb und Vordertasche und
    Und noch ein normales Trekkingrad. was die Packtaschen von Pedelec übernehmen kann das als Ersatzfahrer dient und nur die Grundausrüstung hat wie Licht hat .

    Das Pedelec hat mittlerweile 14300 km drauf ich hoffe es werden noch so einige mehr.

  33. Hallo Mario, wie kommt es denn, dass du morgens für die Vorbereitung auf die Autofahrt länger brauchst als für die Radtour?
    Bei mir heißt es dann einfach so ins Auto wie ich bin, Heizung oder Klima an, Rucksack auf den Beifahrersitz und Go.
    Beim Fahrrad ziehe ich vorher, Helm, Handschuhe, Windduchte Jacke, vllt Unterhemd etc. an (je nach Wetter), schiebe mein Fahrrad aus der Garage, schließe die Garage wieder ab, schnalle den Rucksack im Korb fest usw.

    Fahre trotzdem meistens mit dem Rad und bin die anderen Tage im HomeOffice.
    Ausschlaggebend ist die schöne Tour durchs Grüne, sowie die überdachten Fahrradstellplätze auf der Arbeit. 🙂

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